01 - Leutesdorf


02 - Rheinblick


03 - Beunehof


04 - Burg Wollendorf


05 - Turm Feldkirche


06 - Kirche Irlich


07 - Irlich mit Kirche
© Rathaus-Apotheke


08 - Deich


09 - Deichkrone


10 - Pegelturm


11 - Schloss Engers

Der - KänguruWeg - Deichwanderweg - NeuwiedPfad

Der Känguruweg ziert als einigendes Band die Stadt Neuwied. Er nennt sich so auf vielfältigen Wunsch engagierter Bürgerinnen und Bürger. Aktuell Anlass bieten ständige große Sprünge mit leerem Beutel durch unsere Politiker. Ferner beherbergt der www.ZooNeuwied.de die größte Herde der Beuteltiere außerhalb Australiens.

Deichwanderweg war bereits seit dem 6. April 2005 der Name des Projektes. Alternativ-seriös wurde der Name NeuwiedPfad von KölnPfad übernommen.

Wandern ist eine ausgesprochen preiswerte und gesunde Betätigung an der frischen Luft. Jeder kann sich leisten, seine Gesundheit zu fördern. Wer auf den Steig-Anteilen Probleme bekommt, sollte auf den www.Raiffeisenweg.de ausweichen.

Wesentlicher Bestandteil des KänguruWeges ist der www.Deichstadtweg.de . Das klingt auf Hochdeutsch sperrig. Auf Rheinisch tönt es geschmeidiger "Deischtadtweesch". Er verbindet den Rheinsteig - aus Leutesdorf kommend - in Neuwied-Feldkirchen mit -Irlich, der Innenstadt mit dem Deich und über -Engers wieder mit dem Rheinsteig am Schloß (Bendorf) Sayn.

Karte des gesamten Känguruweges

Karte des Deichstadtweges - Nord - Feldkirchen - Irlich

Wer von Rheinbrohl und Leutesdorf (1) im Norden kommend um den Berg biegt, sieht Neuwied vor sich liegen. (2) Wanderer kommen in der Straße Bormark dicht am Beunehof (Bild 3) vorbei, dem ältesten Haus des seit 13.000 Jahren besiedelten Gönnersdorf. Ganz nah liegt am Rheinsteig sein einzigster wahrer Rastplatz (der Welt) von Peter Kitten dem www.Mittwochswirt.de . Der berühmte Wanderhans beschreibt ihn auf http://www.wandernmithans.de/rheinsteig.html Sogar die Stadt Neuwied führt in unter Einkehrmöglichkeiten Feldkirchen.

Am www.Wasserpark-Feldkirchen.de treffen sich Rheinsteig und Deichstadtweg. Es besteht beschränkte Rastmöglichkeit.

Gegen den Uhrzeigersinn gehen Sie auf dem Rheinsteig-Zugangsweg nach Feldkirchen hinein. An der Schutzhütte auf der Ley klärt eine Infostele über die Eiszeit und Gönnersdorf auf. Der Turm der Feldkirche (Bild 5) weist immer die Richtung. Am Weg bietet "Zur Burg" Speisen und Getränke. Schon nach wenigen Schritten erreichen Sie die namensgebende Burg Wollendorf, einen so genannten Urfreien-Sitz. An der Kreuzung mit der Irlicher Straße zeichnet sich die Gaststätte "Alt Wollendorf" der Familie Richter, Feldkircher Str. 36, Tel. 02631- 71130 durch gute Küche aus und Zimmer. Sie steht ebenfalls im Gastgeberverzeichnis der Stadt Neuwied. In der "Fuchskaul" kann der durstige Wanderer noch ein letztes Mal in Feldkirchen eine Station beten, wie man das im katholischen Rheinland nennt.

Etwas seitlich liegen der Premium-Konditor Hunck, Feldkircher Str. 40a und schräg gegenüber Wahl's - einer der optimalsten Premium-Imbisse des Rheinlandes. Schräg oberhalb bietet die www.Metzgerei-Graef.de Mo - Sa einen warmen Mittagstisch und sonstiges Fleischliches.

An der Feldkirche, der drittältesten Kirche in Neuwied (sozusagen eine Premium-Kirche) und an der Gerichtslinde informiert wieder eine Stele.

Unterwegs nach Irlich grüßt ständig der Campanile (frei stehender Kirchturm) von St. Peter und Paul (6).

Feldkirchen und Irlich geben dem Begriff Kirchturmsdenken eine positive Bedeutung.

In Irlich kann man bei Durst abbiegen zur Gaststätte Rheinhöhe, Rodenbacher Str. 67, Tel. 02631-943221 http://www.wer-kennt-wen.de/gruppen/neuwied/gaststaette-rheinhoehe-hmis1f6j/ Landmarke bleibt stets die italienisch-klassizistische Kirche. Dazu aus der Geschichte: "Die alte Kirche fiel im 19. Jahrhundert einfach zusammen. Der evangelische Fürst zu Wied als Patronatsherr wurde verurteilt, den Katholiken eine neue zu bauen. Eine einfache Halle entsprach angeblich dem Historismus der Zeit, aber war zufällig auch am preiswertesten. Jetzt kommt die Steigerung: Die schlauen Irlicher hatten in weiser Voraussicht ihren Zehnt (eine Steuer) schon Jahre lang nicht gezahlt, aber auch nicht verjubelt, sondern auf einem Sonderkonto Kirchbau gespart. Von den Zinsen konnten sie einen passenden Campanile errichten lassen." (Persönliche Information von Heimatforscher Bruno Zeitz) Ihr Glockengeläut gilt als eines der schönsten am Mittelrhein. Der Autor liebt - verständlich - ihre Patrone Peter und Paul. Seitlich die Schultheiß:-Damen-Säule ist gewidmet "dem Retter unseres Glaubens". (Vor dem Gläubchen Protestantismus!) Vom Kirchplatz leiten Treppen bergab zum Weiherplatz und der Keltensäule. Sie gilt als Alleinstellungsmerkmal nicht nur für den gesamten Mittelrhein sondern mit der Flammesäule von Pfalzfeld für Deutschland. Alles über sie steht auf http://de.wikipedia.org/wiki/Irlich Letzte vor dem Wiedeck ist eine der schönsten Gaststätten mit sehr guter Küche "Alt Irlich", Brunnenstr. 5, Tel. 02631-779785. Die Innendeko entspricht römischem Stil. Denken Sie daran, wir befinden uns hier auf der römischen Seite des Limes in der Provinz Obergermanien. Die Hauptstadt war - wie heute noch - Mainz.

Am Wiedeck beginnt der Deich - mit sogar !2 Infotafeln.

Auch nach der Bundesgartenschau - BUGA 2011 - Koblenz lohnt das Weltkulturerbe Mittelrheintal einen Besuch. Für weitere Wege mit Premium-Qualität stehen der http://Rheinburgenweg.de oder http://Rhein-Burgen-Wanderweg.de .

Um das Neuwieder Becken und im Gebiet der Stadt Neuwied am Rhein folgt der Rheinsteig den Hängen des Westerwaldes "Ich bin ein Westerwälder und ein Deutscher, das ist so viel wie zwei Deutsche", zitieren wir stolz Melander Graf von Holzappel.

Folgende Institutionen empfinden ihre Lage als Privileg: Der Engerser Convent, Vorsitzender Josef Kretzer, der Ortsbeirat von Irlich, Ortsvorsteher Karl-Heinz Wilhelmy, der Bürgerverein Wir-für-Irlich e.V., Vorsitzender Hans-Jürgen Bach, der Ortsbeirat von Feldkirchen, Ortsvorsteher Jörg Nussbaum sowie der Heimat- und Verschönerungsverein http://www.neuwied-feldkirchen.de/hvf, Vorsitzender Werner Strubel. Wandern muss sein Vorgänger Wulf-Friedel Kupfer ihm und seinem Stellvertreter überlassen. Dafür glänzt er als einer der wohl profiliertesten Heimatforscher unserer Region.

Die Anbindung Nord über Irlich verdanken wir vorwiegend dem Experten Herrn Bernd Weihrauch, Wanderwart der www.TSG-Irlich.de .

Nach Wanderpapst Dr. Rainer Brämer verlangen Wanderer nach Einkehr. Quelle: http://www.oberpfalznetz.de/onetz/622385-126,1,0.html . Wie der bereits erwähnte http://wandernmithans.de schreibt: "Die Hütte ist das Ziel" sowie "Eine Reise ohne Gasthäuser ist wie ein Leben ohne Freude" (Plutarch). Der Känguruweg und Deichstadweg sind menschenfreundlich mit Einkehrmöglichkeiten garniert. (Lila auf der Karte)

Sehenswürdigkeiten sind mit roten Punkten markiert.

In Planung ist bereits eine Version ohne Steig-Charakter aber mit noch mehr Kneipen und Kultur. Block und Torney schlagen warm und lebendig innerhalb dieses Kranzes. Dort leben bekanntlich die ordentlichsten und einsatzfreudigsten Bürger Neuwieds. Sie mögen mir verzeihen, aber Tourismus ist die Stärke dieser Ortsteile nicht.

Hinweise werden dankbar angenommen.

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